Montag, 8. September 2014

Baise-Moi - Fick Mich!



Ein Skandalfilm, Antiprono oder was sonst?



Ein Skandalfilm zu Drehen ist eigentlich immer realitiv Simpel, jedenfalls sollte man das meinen. Denn Lars von Trier hat zwar mit "Nymphomaniac" den versuch gestartet, Realen Sex mit Handlung zu vermischen, doch kam er bei den Kritikern gut an, weil alles doch irgendwie schön gezeigt wurden ist. Doch Virginie Despentes und Coralie Trinh Thi haben 2000 einen Film geschaffen, der in vielen Ländern ein Skandal ausgelöst hat, selbst in seinem Herstellungsland Frankreich.

Dabei versucht "Baise-Moi" alles um zu zeigen, wie Unschön realer Sex im Film sein kann, das geht schon mit einer Vergewaltigung los und auch im restlichen verlauf des Films, wird Sex niemals so Pornographisch dargestellt, wie manche es vielleicht gern behaupten. Zwar sieht man alles aber es halt echter Sex. Doch man spielt mit den Vorstellungen des Zuschauer der denkt das er eine Masturbationsvorlage bekommt. Denn die Dialoge im Film zeigen deutlich, das die Frauen mehr sind als nur ein Stück fleisch.

"Die Möse ist vor Eindringen nicht sicher also ließ ich nichts Wertvolles drin." 

Wir haben ja im moment wieder eine Diskussion über Sexzismus, doch manche regen sich halt gern auf und machen alles zum Sexuellen Objekt, doch dabei prädigt "Baise-Moi" schon das erst zu einem Objekt wird, wenn man sich selber dazu macht, der Vergwaltiger hat nur gewonnen, lässt man zu das er einen missbraucht. Was natürlich immer noch schlimm ist, was der Film auch verdeutlicht. Zeigt er auch das vieles der Sexismus Debatte einfach nur heiße luft ist und man aufhören sollte, Frauen ihre Sexualilität zu verbieten.  So kämpfen die beiden Hauptfiguren in einem unwirklichen Roadtrip der vielleicht näher an "Wild at Heart" dran ist als "Thelma & louise".  Denn alles ist unwirklich, alles kann mit roher Gewalt gelöst werden. Selbst ein Amoklauf im Swingerclub, der Ort wo Frauen sich zu Objekte machen lassen, damit ihre Typen andere Frauen in den Arschficken lassen. 

Baise-Moi ist ein düsterer, Trip in den Sexpositiven Feminismus, denn auch wenn es ein Antiprono ist, zeigt der Film deutlich das man zu seiner Sexuallität stehen sollte und Männer sind nicht immer das böse Sexbessene Monster.