Dienstag, 9. September 2014

Die unschlagbaren Sieben

Die Shaw Brothers Studios haben viele produziert. Einer der Bekanntesten ist wohl „Die Unschlagbaren Sieben“. Ein Kriegsfilm im Shaw Stil.

Es ist nicht verwunderlich das man im Film die Geschichte des Landes aufarbeitet, doch in China oder damals noch Hong Kong war es anders und ist es immer noch anders. Das merkt man auch bei „Die Unschlagbaren Sieben“, in der alten deutschen Fassung wurde viel davon raus zensiert. Die Hintergrundgeschichte der 7 Helden, obwohl es nur 6 sind. Naja manchmal 7 oder auch 8. Jedenfalls ist es ganz klar Propaganda für China und dem Land.

Was leider zum Teil einfach nur noch lächerlich wirkt und peinlich ist. Fast genauso peinlich wie manche Actionszene. Denn wenn man hier Kriegsaction zeigt, ist es zwar auf der einen Seite erstaunlich, was hier gezeigt wird, auf der anderen Seite einfach auch peinlich im Timing, wenn Stuntleute dauernd einfach mal zu spät wegspringen, wenn eine Granate explodiert oder man stirbt einfach mal Sekunden lang. Das wirkt einfach nur lächerlich und schwächt den Film ab.

Dennoch liefert „Die unschlagbaren Sieben“ eine Menge guter Action, auch wenn es total unrealistisch ist, wenn bewaffnete Soldaten in Nahkampf gehen und sich durch Gegnermassen durch prügelt ohne das einer auch nur auf die Idee kommt die eine Person zu erschießen. Logik sollte man hier also wirklich ausschalten, die angesprochen Punkte vorher schaffen es dennoch negativ aufzufallen. Es gibt viele gut choreografierte Szenen, die auch immer noch funktionieren, leider aber auch die Typischen moves wie in jedem Shaw Brother Martial Arts Film aus der Zeit, es agiert und reagiert, was immer gleich wirkt. Was Bruce Lee und Jackie Chan ja verändert haben. Es gibt aber wenige Kämpfe, wo nur zwei Personen beteiligt sind, die gegeneinander kämpfen. Sondern immer gegen Massen.

„Die unschlagbaren Sieben“ ist ein Unterhaltsamer Kriegsaction Martial Arts Film, mit vielen unfreiwilligen komischen Szenen und auch Propaganda die US-Kriegsfilme neidisch machen, dafür hat er aber ein paar wirklich gut choreografierte Actionszenen.